Waldzeit – wir laden euch wieder zu gemütlichen Stunden in den Wald ein

Wir das sind der BDN Tondern, der Sozialdienst Tondern, die Gemeinde und die Bücherei sowie Hans Tonnesen, Naturvejleder der Kommune und haben große Lust mit euch am Sonntag, den 26. September ab 11:00 Uhr im Wald bei Arrild Pilze zu sammeln, Lagerfeuer zu machen, am Feuer zu stehen und zu klönen, durch den Wald zu laufen und Pfannkuchen zu backen.

Wir bringen den Teig und die Pfannen mit und ihr packt euren Picknickkorb mit allem was ihr zusätzlich zu den Pfannkuchen für ein paar gute Stunden im Wald braucht, wie zum Beispiel: ausreichend Trinken, Tassen, Teller, Besteck… außerdem wetterfeste Kleidung und macht euch auf den Weg. Entweder direkt zum Feuerplatz ‚Hønning stævneplads‘ in Hønningplantage, unterhalb des Platzes sind am Rømøvej direkt Parkbuchten und ihr lauf dann den Damvej in den Wald rein bis zu einer Lichtung auf der rechten Seite oder ihr kommt um 10:15 Uhr zum Parkplatz an unserer Bücherei in Tondern und dann können wir auch schauen, wie wir uns sinnvoll auf die Autos verteilen und Fahrgemeinschaften bilden. Ab 10:30 Uhr ist dort spätestens Abfahrt.

Zur besseren Planung und Vorbereitung freuen wir uns über Anmeldungen bis zum 23. September in der Bücherei unter tondern@buecherei.dk oder per Telefon: 74 72 33 59 und gebt gerne an, ob ihr eine Mitfahrgelegenheit braucht, bietet oder selbst direkt hinfahrt.

Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns auf euch!

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Von der Straße in die Schülerherzen – eine Begegnung mit Dominik Bloh

Was lange währte wurde am 01. September, letzte Woche Mittwoch, endlich gut. Zu den Kinder- und Jugendbuchwochen 2019 hatten wir Dominik Bloh das erste Mal in Tondern und das bekam Lilian Jensen, eine äußerst engagierte Lehrerin der Distriktsskole Løgumkloster, mit und war sofort Feuer und Flamme, Dominik auch für ihre Schüler einmal zu engagieren und so kamen wir ins Gespräch. Und dann kam Corona. Aber Anfang Mai trauten wir uns endlich heraus für den September zu planen. Dominik Bloh freute sich wieder in den Norden zu kommen und mit der Stadtbücherei Niebüll und Interreg fanden wir hilfsbereite und kompetente Partner für die schlussendliche Durchführung.

So stiegen dann letzten Mittwoch endlich 26 Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse der Distriktsskole und zwei Lehrkräfte in Lügumkloster in den Bus, Dominik Bloh in Hamburg in die Bahn, in Niebüll wurden in der Stadtbücherei die Stühle zurecht gerückt, Wasser und Kaffee bereit gestellt und alle herzlich empfangen.

Mit Dominik ging es dann auch ohne Umschweife in das Thema und somit auf die Straße. Er las vor und erzählte von seinen Erfahrungen, davon wie Freunde halfen oder eben nicht helfen konnten, wie Behörden versagten, warum er weiter zur Schule ging und wie er es schlussendlich weg von der Straße und in die Bestsellerlisten, in Talkshows und auf etliche Lesungen solcher Art schaffte. Die Schüler hörten gebannt und auch sehr konzentriert zu. Immerhin fand die Lesung für die dänischen Schüler im Wesentlichen auf Deutsch statt. Auch wenn Lilian zwischendurch immer wieder für die Schüler übersetzte und zusammenfasste.

Die Problematik Obdachlosigkeit wie auch Teile des Buches ‚Unter Palmen aus Stahl‘ wurden im Unterricht zuvor zwar gut vorbereitet, aber dann als Schüler vor der Person zu sitzen, die all das Gelesene und Gehörte auch wirklich erlebt hat, bedeutet noch einmal viel, viel mehr. Und das alles in einer Fremdsprache zu hören und zu verstehen ist eben doch auch noch einmal besonders herausfordernd. Da muss das Gehörte erst einmal sacken und im Bewusstsein ankommen. Und so kamen nur zögerlich Nachfragen direkt an Dominik, die er auch gerne und offen beantwortet hat. Im Bus dann aber auf der Rückreise und bei späteren Gesprächen merkte Lilian erst wie nachhaltig ihre Schüler und Schülerinnen tatsächlich beeindruckt waren von der Thematik aber vor allem auch von der Person und wie tief seine Appelle eingedrungen sind.

So danken wir allen, die an der gelungenen Durchführung beteiligt waren: der Stadtbücherei Niebüll, Interreg und Dominik Bloh für dieses beeindruckende Erlebnis.

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Die Sommerferien sind seit Montag gut in Gang und wir sind für euch da!

Wir sind wie gewohnt Montags und Dienstags von 10 bis 17 Uhr, Donnerstags von 9 bis 17 Uhr und Freitags von 9 bis 16 Uhr für euch da! Die Offene Bücherei steht euch, sofern ihr hier registriert seid, täglich von 7 bis 22 Uhr zur Verfügung.

Lediglich in Woche 30 und 31 treten wir etwas kürzer und während ich (Marie) dann Urlaub mache, hält Kristina an den beiden Montagen (26.07. & 02.08.) und den beiden Donnerstagen (29.07. & 05.08.) jeweils von 10 bis 15 Uhr hier die Stellung.

Ab Dienstag, den 03.08. tritt wegen Betriebssystem- und Sicherheitsupdates auch unsere Offene Bücherei etwas kürzer und schließt, voraussichtlich, bis einschließlich bis Sonntag, den 08.08.2021 bereits um 20.00 Uhr.

Habt einen schönen Sommer und schöne Ferien und guckt gerne zwischendurch mal vorbei!

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Mit Lena Johannson und Schokolade durch die Speicherstadt und in ein kleines Stück Hamburgischer Geschichte

Lena Johannson nach getaner Arbeit. Foto: MIchaela Nissen

Der Himmel war dann doch etwas zu grau, die Luft etwas zu kühl und dank der Kirchendiener der Umzug ins Borosonhus viel zu einfach, somit war die Verlegung der Lesung aus dem Pastorengarten schnell beschlossene Sachen. Im Brorsonhus wurde die bereits coronagerecht platzierten Tische schnell eingedeckt, Kaffee gekocht und später brachte der Sozialdienst Tondern die leckeren, selbst gebackenen Schokoladenkuchen, Schokomuffins und Schokoladenkekse mit, die auf den Tischen verteilt wurden. Die Autorin, Lena Johannson, kam pünktlich und baute ihre Sachen still und routiniert auf und kurz vor 14 Uhr füllte sich der Saal.

Angeregte Gespräche nach der Lesung. Foto: Michaela Nissen

Es war schön nun mit einem halben Jahr Verspätung endlich Frau Johannson bei uns in der Stadt begrüßen zu können! Sie gestand gleich eingangs noch etwas Lampenfieber zu haben, das trotz all der mittlerweile gesammelten Erfahrung, wohl nie ganz verschwinden werde. Und dennoch hat auch sie das Lesen vor Publikum in den letzten Monaten schmerzlich vermisst, da es sie doch immer wieder raus aus dem manchmal eben auch sehr einsamen Schreiballtag am Schreibtisch holt. Und schon tauchte sie ein in ihre Trilogie ‚Die Villa an der Elbchaussee – Die Geschichte einer Schokoladen-Dynastie‘ und nahm das gespannte Auditorium mit nach Hamburg in die Speicherstadt in längst vergangene Tage. Sie machte uns mit ihren Figuren bekannt, führte in die Handlung ein und ließ uns geschickt an der Entwicklung teilhaben, ohne dabei zu viel zu verraten. Immer wieder wusste sie auch Spannendes von ihren Recherchen zu Kakao, dessen Weiterverarbeitung, zur Geschichte der Speicherstadt und dem historischen Vorbild, einem Hamburger Kakao-Kontor, einzuflechten, so dass die Stunde wie im Fluge verging. Die am Ende noch mit einer kleinen Schokoladenverköstigung abgerundet wurde. Anschließend wurde bei Kaffee und Kuchen noch ein wenig geplaudert.

Die drei verschiedenen Schokoladensorten. Foto: Michaela Nissen

Mit viel Liebe zum Detail und großer Akribie taucht Lena Johannson in ihre Geschichten ein und so verteilte sie am Ende noch an jeden Gast ein kleines ‚Notfallkästchen‘ bestückt mit einem kleinen Creme-Döschen, Bonbon, kleiner Wäscheklammer und was man sonst noch alles gut gebrauchen kann, um Lust auf die nächste Trilogie zu machen, die an den Jungfernstieg und in die Geschichte des Beiersdorf-Konzerns führen wird. Wir dürfen gespannt sein!

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Schritt für Schritt in die Normalität zurück

Weil der Club gestern Nachmittag wegen Fortbildung geschlossen hatte, wurde sich bei uns die Zeit vertrieben bis Mama kam und eine große Eisenbahnlandschaft aufgebaut.

Es ist so schön zu sehen, wie mit dem Sommer und den sinkenden Inzidenzwerten Schritt für Schritt das Leben zurück in die öffentlichen Räume kommt und somit auch zu uns in die Bücherei. Und ab Montag, dem 14. Juni könnt ihr auch wieder ohne Maske und Coronapass zu uns rein.

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