Heval Bakûr – Theatermonolog und anschließendes Gespräch mit Hannah Dobiaschowski und Tommy Mørck am 26. Oktober um 19 Uhr bei uns in der Bücherei

Das wird spannend! ‚Der Nordschleswiger‘ hat ausführlich über Tommy Mørck, der ins Kriegsgebiet nach Syrien reiste, um dort für eine kurdische Miliz gegen den IS zu kämpfen und schließlich in Dänemark vor Gericht stand und verurteilt wurde, berichtet. Hannah Dobiaschowski, Dramatikerin, hat seine Erfahrungen und Beweggründe, als Theatermonolog konzipiert, in berührende und nachdenklich stimmende Worte gefasst. Beide kommen am 26. Oktober 2020 zu uns in die Bücherei, um ab 19 Uhr aus dem Monolog zu lesen, einen kurzen Vortrag zu halten und um anschließend mit uns darüber ins Gespräch zu kommen. Komm dazu! Anmeldungen entweder persönlich in der Bücherei, per Mail: tondern@buecherei.dk oder Telefon +45 74 72 33 59 oder auch über Facebook.

Um den momentan gebotenen Abstand und die geltenden Hygieneregeln einhalten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt, wir bitten beim Reinkommen Hände zu spritten, Abstand zu halten und wir werden ausreichend lüften.

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Der Herbst ist da und die Herbstferien nahen.

So langsam kann man es nicht mehr leugnen, der Herbst ist da und die Herbstferien stehen vor der Tür. In der Woche 42 wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen und unsere Bücherei ist daher am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils nur von 10 bis 16 Uhr besetzt. Die Offene Bücherei steht euch aber auch in dieser Woche uneingeschränkt täglich von 7 bis 22 Uhr zur Verfügung.

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Auf ein Gespräch! Jens Christian Grøndahl auf dem roten Sessel in der Deutschen Bücherei Tondern

Es wurde wieder ein unverhofft schöner und spannender Abend bei uns in der Bücherei. Organisiert haben alles die südschleswigschen Kolleginnen und Kollegen der Dänischen Zentralbücherei in Flensburg und die hatten in diesem Jahr mit allerhand Änderungen im Vorfeld zu kämpfen und mussten viel hin und her schieben. Wir mussten schließlich nur den Ort klar halten und von unserer Seite aus natürlich auch einladen, was wir wieder sehr gerne taten. Aus gutem Grund wie sich zeigen sollte! Für mich als Zugezogene erwies sich auch unsere zweite Teilnahme am Literaturfestival ‚Ord fra Nord‘ als wunderbare Gelegenheit, Einblick in die dänische Literatur und Literaturszene zu bekommen. Und Jens Christian Grøndahl ist ein hervorragender, angenehmer und zugänglicher Erzähler, Claudia Knauer, unsere Direktorin und hier mit der Moderation beauftragt, hat kluge Fragen gestellt, auf die Grøndahl gut einging und mit seinen Ausführungen weiterführte und auch das Publikum wusste sich ohne Scheu zu beteiligen, so dass daraus ein sehr gelungenes, lebhaftes und auch tiefgründiges Gespräch wurde, aus dem alle etwas für sich mitnehmen konnten.

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Sehr zu empfehlen: Lesen auf unserem Sonnendeck!

Ob mit einem guten Buch, der aktuellen Zeitung oder dem Strickzeug, auf unseren Stühlen im sonnenbeschienenen Erker liegt es sich jedenfalls hervorragend gemütlich. Die aktuell empfohlene Zeit bei Sonnenschein liegt zwischen halb 10 und 11 Uhr und wird sich im Winter hin etwas mehr in Richtung Mittag verlagern.img_20200902_091608

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Stimmungsvoll mit LesMaries in der LAS-Schulaula

Nach den vergangenen hochsommerlichen Wochen entschied das Wetter der vergangenen Woche, dass wir das Konzert lieber vom Garten in die Aula verlegen und so versuchten wir etwas Garten auf die Bühne zu bringen. Ab 11 Uhr füllte sich die Aula langsam mit Technik und Deko, Stühle wurden Corona gerecht platziert, eine kleine Bar aufgebaut und bestückt, Wegweiser auf gehangen, Freiwillige kamen zum Helfen, Neugierige schauten vorbei, die Musiker kamen und bauten freudig, entspannt und unaufgeregt ihr ganzes Equipment auf. Der Soundcheck ging gut über die Bühne und so war freudig, entspannt und unaufgeregt die Stimmung in der ab halb vier langsam die ersten Gäste empfangen wurden und die sich auch das Konzert über hielt. Dabei war ich vorab doch auch recht aufgeregt: klappt alles mit der Technik? Kommen Leute? Passen Musik und Publikum zusammen? Ist die Aula nicht zu ‚schulig‘ oder der Garten draußen nicht zu laut? Und dann noch die ganzen Corona-Auflagen. Passt das zusammen mit einem Konzert? Und es ging gut! Ca. 45 Gäste kamen in den Genuss eines Konzertes in einem Raum, den man normalerweise gut mit 6 mal so vielen Gästen befüllen kann, dann aber auch mit allen Neben- und Begleitgeräuschen, unruhigen und zappelnden Nachbarn, Gequatsche, Gänge zur Bar und zur Toilette und hier sind alle gekommen, um zu hören, Livemusik zu genießen und LesMaries waren sichtbar froh, wieder spielen zu dürfen und so bezauberten sie das Publikum mit ihrer Musik. Wir sind nun alle eine wunderschöne Erinnerung reicher und wir konnten unseren kleinen Beitrag leisten den Festivalgeist auch in diesem Jahr trotz allem leben zu lassen und ausprobieren, was an Kultur unter diesen Bedingungen möglich sein kann. Ich kann allen nur danken, die das Erlebnis so kurzfristig möglich gemacht haben: LesMaries fürs Kommen und Spielen und ihre fantastische Musik, dem Kulturausschuss des Bund Deutscher Nordschleswiger, der die Finanzierung so spontan sicherte und das Vorhaben unterstützte, der Schule für die Aula, den Freiwilligen: Angelika Olzcak, Jørgen Popp Petersen und Peter Knudsen und natürlich dem großartigen Publikum!

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